Mais – Pflanzen Vitalkonzept

Die Informationen sind im Detail auch in unserer Broschüre nachzulesen: Hier gehts zur Broschüre

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Herausforderung Schädlinge

  • Maiswurzelbohrer

Der Maiswurzelbohrer (lat. diabrotica virgifera virgifera) ist ein Käfer mit gelb bis rostbrauner Färbung. Oben auf den Flüglen sind meistens drei dunkle Streifen zu erkennen. Maiswurzelbohrer verursachen Fraßstellen an den Narbenfäden und beeinträchtigt somit die Befruchtung und Körnerbildung. Die Larven des Maiswurzelbohrers fressen außen an den Wurzeln und bohren sich in diese herein. Dadurch wird die Pflanze geschwächt und das Wurzelwerk instabil bis hin zum Umknicken der Maispflanze. Manche Pflanzen können sich regenerieren, wodurch sich “Gänsehalsartig” wieder wachsen.

  • Maiszünsler

Der Maiszünsler (lat. ostrinia nubilalis) legen im Juni und Juli Eier an den Maisblättern ab. Daraus schlüpfen später die Raupen, die den Schaden an der Maispflanze verursachen. Die Raupen machen einen Lochfraß in den Blättern und auch Bohrlöcher in den Stängeln. Es können auch Fraßgänge zwischen den Körnern am Kolben zu finden sein. Die Fraßstellen an der Maispflanze neigen zur Verpilzung, wodurch die Pflanze zusätzlich geschwächt wird.

  • Drahtwürmer

Ein Drahtwurmbefall (lat. agriotes spp.) zeigt sich meistens dann, wenn die Pflanzen ihr Wachstum einstellen und die Blätter mit der Zeit braun werden. Drahtwürmer dringen aus dem Boden in die Pflanze ein und verursachen in Wurzelnähe Schäden, die die Pflanze schwächen, wodurch Blätter absterben bis hin zum absterben der gesamten Pflanze.

  • Blattläuse

Blattläuse verursachen an den Pflanzen Saugschäden. Am Mais können unterschiedliche Arten zu finden sein, u.a. Maisblattlaus (lat. rhopalosiphum maidis), bleiche Getreidelaus (lat. metopolophium dirhodum), Haferblattlaus (lat. rhopalosiphum padi), grosse Getreideblattlaus (lat. Sitobion avenae). Durch das Saugen an den Blättern können Krankheiten auf die Pflanzen übertragen werden. Erkenntlich sind Schäden durch das leichte rollen der Blätter und durch Honigtau- bzw. Rußtaubildung.

  • Stängelälchen

Stängelälchen (lat. ditylenchus dispsaci) dringt über den Boden in die Maispflanze ein. Dort verursachen sie in den Wurzeln Fraßschäden, die die Standfestigkeit der Maispflanze beeinträchtigen. Dadurch können die befallenen Pflanzen sich nicht immer optimal im Boden verankern und fangen an schräg zu wachsen. Die Pflanze versucht dann dagegen anzuarbeiten und wieder gerade zu wachsen, wodurch die typsiche Wuchsform bei Stängelälchen entsteht. Pflanzen können durch einen zu großen Schaden auch Umfallen wodurch der Schaden im Wurzelbereich sichtbar wird. Mit der Zeit vertrocknet die Pflanze.

  • Fritfliegen

Fritfliegen (lat. oscinella frit) schwächen durch ihre Fraßgänge an den Blättern die Pflanze. Dadurch wird die Ausbildung der Kolben beeinträchtigt und die Pflanze wird anfälliger für Krankheiten, wie z.B. Maisbeulenbrand.

Herausforderung Krankheiten

  • Maisbeulenbrand

Der Maisbeulenbrand (lat. ustilago maydis) ist ein Pilz, der über mehrere Jahre im Boden vorhanden sein kann. Dadurch können die Pflanzen vom Pilz befallen werden, was durch Extremwetterlagen begünstigt werden kann. Zu beobachten ist ein Schaden meistens ab ca. dem 4-5-Blatt-Stadium, wo sich grauweiße Wucherungen an den Blättern bilden. Dadurch wird die Pflanze gewschwächt und durch das Ausbreiten des Pilzes geht die Pflanze ein. Überall an der Pflanze bilden sich mit der Zeit Beulen, in denen Sporen des Pilzes sind.

  • Stängel- und Wurzelfäule

Die Stängel- und Wurzelfäule lann durch verschiedene Pilze verursacht werden (u.a. lat. fusarium spp., pythium spp., rhizoctonia spp.). Die Pilze dringen meistens über den Boden in die Pflanze ein und verbreiten sich dann dort. Wenn Keimlinge befallen werden, dann sterben sie meistens ab. Später werden die Pflanzen zu sog. Kümmerpflanzen, da diese geschwächt sind und nicht mehr an ihr normales Potenzial herankommen und anfälliger für Extremsituationen werden. Dadurch werden die Kolben der Pflanze vorzeitig notreif. Ein Befall fast überall an der Pflanze zu erkennen. Die Blätter werden gragrün und welk. Die Kolben hängen mit etwas geöffneten Lisschen am Stängel runter. Der Stängel färbt sich strohig. In den Stängel ist das Mark oft dann schon verfault.

  • Blattfleckenkrankheit

Die Blattfleckenkrankheit (lat. helminthosporium spp.) hat gelb-grüne bis braune Flecken, die je nach Erreger, länglich oder rundlich sind. Erreger können sein lat. helminthosporium maydis, lat. helminthosporium carbonum, lat. helminthosporium turcicum. Sollten die befallenen Stellen an der Pflanze zusammenfließen, dann können die Blätter der Maispflanze absterben. Ein starker Befall fürt zu einer Notreife der Maiskolben. Die Erreger selbst gelangen meistens über den Boden in die Pflanze, wo diese auf befallenen Ernterückständen sind.

Was tun, um Schädlinge und Krankheiten vorzubeugen?

Anwendungsmöglichkeiten:

  1. Saatgut beizen als natürlicher Schutz
  2. Jungpflanzenbehandlung
  3. Blatt- und Bodenbehandlung zur Steigerung von Ertrag und Erntequalität
  4. Gülle- / Jauche- / Mistbehandlung zur optimalen Verwertung von Wirtschaftsdünger
  5. Behandlung der Ernterückstände zur Verhinderung von Fäulnisbildung

1. Saatgut beizen als natürlicher Schutz

Vorteile durch das Beizen vom Saatgut:

  1. Verkürzt Keimdauer
  2. Erhöht Keimfähigkeit
  3. Gleichmäßiger Aufgang der Saat
  4. Optimales Milieu an der Oberfläche vom Saatgut
  5. Erhöht Photosyntheseleistung der Pflanzen

Dafür wird 25l Mutzke Start mit 25 Liter Wasser als Säschlitzbehandlung dazugegeben.

2. Jungpflanzenbehandlung

Durch die Behandlung von Jungpflanzen können diese schon optimal ab dem Jungstadium gefördert werden. Dadurch haben die Pflanzen die Möglichkeit optimal Wurzeln auszubilden und anschließend genug Kraft um sich um Blatt und Fruchtbildung zu kümmern.

3. Blatt- und Bodenbehandlung zur Steigerung von Ertrag und Erntequalität

Im Frühjahr wird die Basis für eine optimale Ernte gelegt. Dabei können die Pflanzen schon im frühen Blatt-Stadium unterstützt werden, sodass sie eine optimale Photosyntheseleistung und optimale Wurzelbildung erreichen. Gesunde Böden und Pflanzen haben einen optimalen Wasserhaushalt, sodass alle Pflanzen die auf dem Boden wachsen immer genug Wasser zur Verfügung haben. Durch die Anwendung sind die Pflanzen optimal auf den Winter vorbereitet.

Blatt- und Bodenbehandlungen fördern nachhaltig den Humusaufbau. Außerdem wird das Bodenleben gefördert.

Eine Blattbehandlung besteht aus 3l Mutzke Blatt kombiniert mit 3kg Mutzke Calcium (mit 300l Wasser /ha). Angewendet wird eine Blattbehandlung ab dem 2-4-Blatt-Stadium das erste Mal. Beim 6-8-Blatt-Stadium das zweite Mal. Beim Reihenschluss die dritte Blattbehandlung.

4. Gülle- / Jauche- / Mistbehandlung zur optimalen Verwertung von Wirtschaftsdünger

Durch den Einsatz von u.A. Mutzke Boden (50l / ha) wird:

  1. Die Fäulnisbildung reduziert
  2. Abbau / Umwandlung von organischer Substanz gefördert
  3. Gülle enthält wesentlich weniger Faulstoffe
  4. Geruch beim Ausbringen reduziert
  5. Weniger Faulstoffe werden in die Luft abgegeben

5. Behandlung der Ernterückstände zur Verhinderung von Fäulnisbildung

Oft bilden sich nach der Ernte Pilze. Diese sind dann in den Pflanzenrückständen und im Boden. Dadurch wird schon die Folgefrucht im Folgejahr negativ beeinflusst. Durch die Anwendung vom Pflanzen Vitalkonzept wird die Fäulnisbildung merklich gemindert.

Dafür wird nach der Ernte 50l Mutzke Boden mit Ernterückständen oder Begrünungen auf die Flächen gebracht. Diese Menge kann z.B. mit dem Wirtschaftsdünger ausgebracht werden.

Feldversuch

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